| Neue Deponie für Baggergut |
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Worum geht es?
Der Hamburger Hafen benötigt sichere Wassertiefen für die Schifffahrt. Dazu muss Hafensediment ausgebaggert und an Land untergebracht werden. Eine der beiden bereits bestehenden Deponien für Baggergut, die in Hamburg-Francop, wird im Jahr 2013 geschlossen, weil ihre Lagerkapazitäten dann erschöpft sein werden. Daher benötigt Hamburg bis dahin eine neue Deponie.
Hamburg ist ein Stadtstaat – dicht besiedelt im Kerngebiet, landwirtschaftlich genutzt in den Außenbereichen, mit vielen Naturschutzgebieten. Wohin also mit einer solchen Deponie?
Diese Frage stellte sich auch die Hamburg Port Authority, weil sie die Wassertiefen im Hafen sicherstellt und für das anfallende Baggergut die neue Deponie benötigt. Sie sah zunächst in dem sogenannten Altspülfeld in Kirchsteinbek einen möglichen Standort für die Deponie. Diese Fläche ist im Eigentum der HPA und wurde von ihr als grundsätzlich geeignet eingestuft, um dort eine Deponie für Baggergut zu errichten.
Bürger in der Nähe des Altspülfeldes waren (und sind) anderer Auffassung. Sie wiesen unter anderem darauf hin, dass das Baggergut aus dem Hamburger Hafen ganz Hamburg gehört. Dementsprechend müsse sich auch ganz Hamburg mit der Frage beschäftigen, an welchem Standort die Hafensedimente abgelagert werden.
Dies geschieht nun. Die Verantwortlichen in Politik und Fachbehörden und die Hamburg Port Authority haben sich entschieden, ein flächendeckendes Standortsuchverfahren durchzuführen, um den in gesamt Hamburg am besten geeigneten Standort für die neue Deponie zu finden.
Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung der HPA vom 23. Juni 2009: "HPA sucht Standort für neue Baggergut-Deponie"
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