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01 - Infrastruktur

Die intelligente Weiche

​Im Rahmen eines Pilotprojektes sollen an neuralgischen Punkten liegende Weichenanlagen der Hafenbahn mit einer Multi-Sensorik ausgestattet werden, die bei jeder Weichenumstellung und bei Überfahrten Messwerte IT-gestützt zentral zur Anzeige bringt.

Diese Daten sollen genutzt werden, um den Verschleiß der Weiche prognostizieren zu können. Zudem können Schwergänge frühzeitig erkannt und umgehend gemeldet werden. Das operative Management der Hafenbahn erhält so Transparenz über den Zustand der verkehrskritischen Weichen und kann bedarfsgerecht und präventiv eingreifen, bevor Störungen auftreten. Zudem erhält die Hafenbahn ein kontinuierliches Reporting des Zustands. Die Instandhaltungsmaßnahmen können besser geplant werden.

Ziel ist, den Pilotversuch durchzuführen und bis 2015 erste Erfahrungen zu sammeln.

Der mobile Allzweck-Sensor

Es soll ein mobiler Global Positioning System-Sensor entwickelt werden, der über ein webbasiertes Verwaltungssystem mittels seiner ID einem Gegenstand zugeordnet werden kann.

 Der Sensor soll am bzw. im Gegenstand befestigt werden. Sobald er aktiviert ist, sendet der Sensor seine Position und seine ID an ein zentrales System. Dieses sammelt die Informationen und stellt sie zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. So können beispielsweise wertvolle Objekte im Hafen, z.B. Schwimmkräne, geortet oder Bewegungsprofile von Rangierlokomotiven aufgezeichnet werden. Ebenfalls denkbar ist der Einsatz bei der HPA, um ein effizienteres Fuhrparkmanagement zu ermöglichen oder Fahrzeuge im Katastrophenfall zu verfolgen. Zusätzlich zu den GPS-Informationen können weitere Sensoren integriert werden, z.B. für die Messung von Temperatur, Windstärke und -richtungen, Luftverschmutzung sowie ggf. der Strömung in der Elbe. Ist die Verfolgung des zugeordneten Gegenstandes nicht mehr notwendig, kann der Sensor eingesammelt und einem anderen Gegenstand zugeordnet werden.

Ziel ist, im Pilotbetrieb einen mobilen Allzweck-Sensor in eine Baustellenbake zu integrieren.

Smarte Instandhaltung

Ziel dieses Projektes ist, die Infrastruktur im Hamburger Hafen (Straßen, Brücken und Schienen) dank mobiler Endgeräte wie Tablet-PC oder Smartphones vor Ort zu überprüfen.

Diese kommunizieren online mit den nachgelagerten ITSystemen, die Backend-System genannt werden. Dort werden die Daten verarbeitet und können beispielsweise zu Meldungen aufbereitet werden. Die Hamburger Hafenbahn setzt diese Technik als Pilotprojekt bereits für Teile ihrer Infrastruktur ein.

Ziel ist, die Instandhaltungsprozesse effektiver und effizienter zu gestalten sowie die Qualität der Meldungen zu steigern.

Port Monitor

Seit August 2012 setzt die HPA erfolgreich eine neue Leitstandsoftware ein, die in dem Pilotprojekt Port Monitor für die Nautische Zentrale des Hamburger Hafens entwickelt wurde.

Grundlage des Port Monitors sind verschiedene Informationen wie elektronische Karten, Schiffspositionen, Pegeldaten, Liegeplätze, und Brückenhöhen- und -breiten, aktuelle Baustellen, geplante Tauchgänge usw. Diese werden aus bestehenden Einzelsystemen zusammengeführt und sind durch Verknüpfungen direkt aus dem Port Monitor abrufbar. In einem zweiten Schritt wurde der Port Monitor um die mobile App „Mobile Port Monitor“, für die Anwendung auf dem Tablet-PC ergänzt. Alle Informationen zu Baustellen und Hindernissen können nunmehr direkt vor Ort am Tablet-PC verarbeitet werden und liegen so in Echtzeit in der Nautischen Zentrale vor.

Ziel ist, allen Akteuren auf dem Wasser einen Überblick über die aktuelle Verkehrssituation inklusive der relevanten Rahmenbedingungen, wie z.B. den Pegelständen, zu geben. Diese Informationen sollen sowohl an den festen Arbeitsplätzen als auch auf dem Wasser online in Echtzeit zur Verfügung stehen.

smart Road

Im Rahmen der smartPORT logistics-Initiative der Hamburg Port Authority soll das Internet der Dinge im Hamburger Hafen weiter vorangetrieben werden.
 
Auf Basis einer ersten Implementierung auf einem Straßenabschnitt ist die Idee, im Pilotbetrieb aufzuzeigen, welche Möglichkeiten durch den Einsatz von Informationstechnologie entstehen. Zudem sollen Erfahrungen für eine Ausweitung auf das gesamte Hafengebiet gesammelt werden.
 
• Die aktuelle Verkehrssituation soll je Fahrtrichtung und Spur genauer ermittelt werden.
• Der Grad der Umweltbelastung soll permanent und online gemessen werden.
• Windrichtung und -stärke sollen permanent gemessen werden.
• Es soll eine intelligente Lichtsteuerung (smartLIGHTING) eingeführt werden. Abhängig von den Lichtverhältnissen und Objekten im Bereich der Beleuchtung soll die Beleuchtung gesteuert werden.
• Die ermittelten Daten sollen gespeichert und analysiert werden.

 Ziel ist, gemeinsam mit Partnern zu prüfen, auf einem Straßenabschnitt im Hamburger Hafen alle relevanten IT-Systeme zum Einsatz zu bringen und so die Idee von smartPORT logistics pilothaft anzuwenden.

Port Traffic Center

Im Port Traffic Center sollen langfristig die Verkehrsinformationen aller Verkehrsträger verknüpft und die Verkehre verkehrsträgerübergreifend gesteuert werden.

Mit dem Port Road Management Center hat die HPA bereits die ersten Schritte realisiert. Künftig sollen auch Schienen und Wasserwege sowie Brücken, Schleusen und Sperrwerke berücksichtigt werden.

Die Basis für die Integration der einzelnen Informationen wird die Leitstandsoftware Port Monitor sein, die derzeit bereits in der Nautischen Zentrale für die Wasserwege zum Einsatz kommt.

Ziel ist, alle Verkehrsträger sowie die bewegliche Infrastruktur miteinander zu verknüpfen und so einen optimierten Verkehrsfluss im Hafen zu gewährleisten.

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