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Pressemitteilung 29. Dezember 2016

Landstromanlage Hamburg besteht Praxistests

​Hamburg, 29. Dezember 2016 – Erstmals sechs Stunden Vollversorgung mit Landstrom: Nach intensiven Proben hat die Hamburg Port Authority (HPA) ihren Praxistest der Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona erfolgreich abgeschlossen. Bereits im September konnte mit dem letzten Anlauf der AIDAsol die Pilotphase beendet werden. Seit Anfang Juni hatte die HPA wichtige Erkenntnisse für den Betrieb eines Landstromanschlusses dieser Größenordnung gesammelt. Die von Siemens gebaute Landstromanlage ist in ihrer Dimensionierung einzigartig in Europa und ein weiterer Schritt in der Entwicklung Hamburgs zu einem der attraktivsten und umweltfreundlichsten Kreuzschifffahrtsstandorte Europas.
Vor dem Hintergrund steigender Schiffsanlaufzahlen hatten Senat und Bürgerschaft in der vergangenen Legislaturperiode die HPA mit dem Bau einer Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona und der Infrastruktur für die landseitige Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen durch eine LNG Power Barge am Kreuzfahrtterminal HafenCity beauftragt. Der Bau der Landstromanlage in Altona ist zudem eines der Teilziele der Initiative smartPORT energy, welche die HPA 2012 gemeinsam mit der damaligen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) sowie der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) initiiert hatte. Erklärtes Ziel ist die energetische Neuausrichtung des Hamburger Hafens.
Sowohl die Europäische Union als auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erkannten dies an und fördern die Errichtung einer alternativen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen mit 3,55 bzw. 3,7 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Baukosten der neuen Landstromanlage bei rund 10 Millionen Euro.

Technische Details:
Die Landstromanlage Altona besteht aus einer Umformerstation, Leitungen und einem Kabelkanal für die Energiekette auf der Kaianlage sowie einer mobilen Übergabeeinrichtung.

Der aus dem öffentlichen Netz gelieferte Strom von 10 kV/50 Hz wird im Umformergebäude auf die von Kreuzfahrtschiffen benötigte Spannung umgewandelt. In die Umformerstation wurden vier Transformatoren und ein Frequenzwandler eingebaut. Für die Nutzung der Landstromanlage ist der Bezug von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen festgelegt.

Elektrische Eingangsspannung/-frequenz: 10 kV/50 Hz
Elektrische Ausgangsspannung/-frequenz: -     11 kV und 6,6 kV bei 60 Hz
- 10 kV/11 kV/6,6 kV und 6 kV bei 50 Hz
Maximale Leistung: 12 MVA (Megavoltampere)

 

Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand und ist überall dort aktiv, wo es um Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Hamburger Hafen geht. Den wachsenden Ansprüchen des Hafens begegnet die HPA mit intelligenten und innovativen Lösungen. Die HPA ist verantwortlich für die effiziente, ressourcenschonende und nachhaltige Planung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen und ist Ansprechpartner für alle Fragen hinsichtlich der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Dazu stellt die HPA die erforderlichen Flächen bereit und übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. Sie vermarktet spezielles, hafenspezifisches Fachwissen und nimmt zudem die hamburgischen Hafeninteressen auf nationaler und internationaler Ebene wahr.
www.hamburg-port-authority.de

Pressekontakt: HPA Hamburg Port Authority | Pressestelle | Tel.: +49 40 42847-2300 | pressestelle@hpa.hamburg.de

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Sinje Pangritz, Teamleitung Unternehmens-kommunikation
Tel. +49 40 42 84 7-2306
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Christian Füldner, Pressestelle der Hamburg Port Authority
Tel. +49 40 42 84 7-2301
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