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Wasserseitige Zugänglichkeit

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Wassertiefe für die Schiffe im Hamburger Hafen

Damit die Schiffe in den Hamburger Hafen kommen können, brauchen sie genug Wasser unter dem Kiel. Um die Tiefe zu halten, müssen immer wieder frische Ablagerungen (Sedimente) vom Boden der Hafenbecken und Fahrrinnen entfernt werden. Das ist in vielen Häfen der Welt üblich. Die Sedimente werden sowohl vom Fluss aus dem Oberlauf der Elbe als auch bei jeder Flut aus Richtung Nordsee nach Hamburg gespült und setzen sich hier ab.

 

Um ihrem Auftrag der Wassertiefeninstandhaltung nachzukommen, baggert die HPA jedes Jahr mehrere Millionen Kubikmeter Elbsediment. Der größte Teil des Baggerguts, eine Mischung aus Sand und feinkörnigem Schlick aus der Elbe, kann an andere Stellen im Gewässer umgelagert werden. Ein Teil des feinkörnigen Schlicks enthält allerdings Schwermetalle und organische Schadstoffe, die Hamburg überwiegend aus dem Oberlauf der Elbe erreichen. Sind diese Sedimente zu stark belastet, werden sie von der HPA an Land behandelt und verwertet oder deponiert.

 

Wie Sedimentation entsteht, wie das Sedimentmanagement der HPA funktioniert und was Hamburg für die Sauberkeit der Elbe leistet, erklären unsere Experten auf den folgenden Seiten.

Das System Tideelbe

Zwischen dem Wehr in Geesthacht und der Mündung in die Nordsee steht die Elbe unter dem Einfluss der Tide. Der Wechsel von Ebbe und Flut bedeutet für den Erhalt der wasserseitigen Zugänglichkeit des Hafens eine besondere Herausforderung, denn die Gezeitenkräfte verändern den Fluss ständig. Ein erster Schritt ist es, die Zusammenhänge zu verstehen – gehen Sie mit uns auf Entdeckertour.

Wassertiefen und Sedimente

Um die Wassertiefen für die Schiffe zu sichern, müssen in fast allen Häfen der Welt regelmäßig Sedimente entfernt werden. Ohne diese sogenannte Wassertiefeninstandhaltung würden die Hafenbecken und Fahrrinnen nach und nach versanden. Doch es geht um mehr als Baggern: Die HPA hat für Hamburg ein professionelles Sedimentmanagement etabliert und entwickelt es mit ihren Partnern entlang der Elbe ständig weiter. Wie das genau funktioniert, lesen Sie hier.

Baggern und Umlagern

Die HPA setzt modernste Technik ein, um die Sedimente aus den Hafenbecken und Fahrrinnen zu entfernen. Auf der Basis von aktuellen Peildaten holen verschiedene Baggerschiffe überschüssigen Sand und Schlick vom Elbegrund und bringen den größten Teil davon an andere, geeignete Stellen im Gewässer. Dort wird er wieder Teil des natürlichen Sedimenthaushalts. Erfahren Sie hier, wie die Bagger arbeiten und wie Umlagerung nachhaltiger gestaltet werden kann.

Landbehandlung und Schadstoffsanierung

Ein geringer Teil der Sedimente ist höher mit Schadstoffen belastet, die zu großen Anteilen mit dem Elbewasser aus dem Oberlauf des Stroms nach Hamburg gelangen. Die HPA holt diese Belastungen aus der Elbe und setzt sich dafür ein, dass immer weniger nachkommen. Hier erklären unsere Experten, wie Hamburg die Elbe sauberer macht.

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Weiterführende Informationen: Fachblätter als PDF